die Gunststiftung

Die Gunststiftung bevorzugt themenbezogene Gruppenausstellungen, wobei das Thema als möglicher Input und nicht als kuratorische Bedingung verstanden werden will. Auch will die Gunststiftung kein fixes Raumkonzept vorlegen, die Räume werden nach dem Motto “first come first serve” bespielt. Wichtiger scheint uns, dass wir flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse der teilnehmenden KünstlerInnen eingehen können. Dies können wir mit unserer breiten Erfahrung als Ausstellungs- und Event-Techniker garantieren.

Ziel der Gunststiftung ist es, mit dieser und allenfalls folgenden Gruppenausstellungen die lokale Basis und den Austausch unter Kunstschaffenden neben den etablierten Institutionen zu unterstützen und fördern. Zwar gibt es in Zürich einige spannende und aktive Off-Spaces für kleinere oder Einzelausstellungen wie auch gelegentlich grössere Aktionen, wo junge Kunst ausgelebt werden kann. Doch kann es unserer Meinung nach nicht genug von diesen wilden Gärten geben, wo wild gewuchert und ausprobiert werden darf.

Ein weiteres Anliegen der Gunststiftung ist die Offenheit für unterschiedliche Medien. So sind wir bestrebt, den Rahmen möglichst offen zu gestalten, damit neben Installationen und Objekten auch Aktionen, Performances und Konzerte ihren Platz finden. Die Gunststiftung möchte auch experimentelles Kunstschaffen und die Neuen Medien fördern, welche schwieriger zu vermitteln sind und im Kunstmarkt weniger berücksichtigt werden.

Die Gunststiftung will schnell, flexibel und kostengünstig operieren. Wenn wir schon von billigen Räumen profitieren, soll dies letztendlich der Kunst zugute kommen. So werden die gewichtigsten Budgetposten auf die Grundausstattung der Räume (Licht, Heizung etc.), die flexible Handhabung der individuellen Bedürfnisse der Ausstellenden und die Dokumentation der Ausstellung verteilt.

Weiter Aktionen und Gruppenausstellungen sind in unserem Interesse und Bestreben, wobei wir wie bereist erwähnt von der aktuellen Raumsituation in der Off-Off-Szene Zürich abhängig sind. Wir haben und werden aber auch Initiativen von anderen Gruppen und Kollektivs unterstützen.